Oliver Voss geht auf die Suche nach dem Erfolgsrezept von erfolgreichen viralen Kampagnen und spricht mit deren Machern. Daraus entsteht ein Video, das das Phänomen Viralmarketing beleuchten soll.
Die Beispiele:
Ron Hammer
Matthias Reim
Ronaldinho
Horst Schlämmer
Das Video selbst ist mässig interessant, die Frage wird eigentlich in der Einleitung schon beantwortet und funktioniert nur aufgrund der gewählten Beispiele. Dass eine starke Persönlichkeit im Zentrum des Virals stehen muss wird durch eine der ersten und die wahrscheinlich erfolgreichste aller Viral Kampagnen widerlegt – Budweiser «Wassup».
Interessant finde ich vielmehr die Art und Weise, wie Oliver Voss das Phänomen Youtube zu beschreiben versucht: genau so wie man es häufig von klassischen Werbern hört. Vielfalt, Auswahl, grosses Publikum, etc, etc.
Meine persönliche Meinung dazu:
a) Heute werden virales Marketing und Youtube fälschlicherweise in einem Zug genannt. Natürlich werden Virals durch Youtube begünstigt, gerade das Budweiser Beispiel hat aber bewiesen, dass es auch ohne geht.
b) Youtube konnte erst richtig durchstarten, als Blogger und Website Betreiber Youtube Videos auf ihren eigenen Sites einbinden konnten. Ich möchte mal wissen, wie viele der 4 Millionen Views, die das Matthias Reim Video verzeichnen konnte, tatsächlich auf Youtube waren und wie viele es über einen Blog oder eine andere Website entdeckt und angeschaut haben.
Leider tut Oliver Voss genau denselben Fehler mit seinem eigenen Video: anstelle einer breiten Veröffentlichung auf einem Video Portal fristet es ein Schattendasein auf der Website von Oliver Voss, von wo aus es nirgends eingebunden werden kann.
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