Die US Treasury zeigt Ihren Bürgern die Gefahr von Krediten. Die Art und Weise wie dies vermittelt wird überrascht sehr: Die Website «The Bad Credit Hotel» lädt zum interaktiven Entdecken des Themas ein. Verschiedene Tools wie z.B. der Real Cost Calculator vermitteln die Tücken von Krediten. TV- und Radio-Spots werden flankierend eingesetzt und bringen die Besucher auf die Website.
Der erste Blick lässt vermuten, dass das Thema sehr humorvoll angegangen wurde. Bei genauerem Hinsehen findet man dann auch die eine oder andere Anspielung, insgesamt werden die Informationen aber der Materie entsprechend sehr ernst vermittelt.
Als Agenturen werden Lowe New York und Firstborn genannt. Die Website trägt den auch die Handschrift von Firstborn: einmal mehr ausgezeichnete Arbeit.
Tags: Finanzkrise, Firstborn, Lowe, US Government
Eine nette Geschenkidee von Manufacture de Luxe: Ein Notizbuch mit Ledereinband, auf dem der eigene Fingerabdruck zu sehen ist.
Natürlich gibt es auf der Site noch ganz viele andere tolle Dinge zu sehen. Leider übersteigen die Preise aber mein Budget bei weitem…
Tags: Luxus, Manufacture de Luxe, Notizbuch
Mitte August hat AdAge.com den Artikel «What Obama Can Teach You About Millennial Marketing» publiziert. Was darin beschrieben ist hat Obama unter anderem mit seinem neusten Spot bewiesen. Indem er eine der erfolgreichsten und beliebtesten Viral-Kampagnen (Whassup von Budweiser) aufnimmt zeigt er Nähe zu einer jungen Zielgruppe, die sich wohl kaum je mit einem Präsidentschaftskandidaten indentifizieren konnte. Obama aber spricht ihre Sprache.
Der Erfolg spricht für sich: 1.5 Millionen Views innerhalb von 3 Tagen. Von dieser Marketing Strategie können nicht nur zukünftige US-Präsidentschaftskandidaten was lernen.
Tags: Millennial Marketing, Obama, Whassup
Eine Sammlung von erstaunlichen Fakten und Erfolgsstories zu mobilen Websites hat Mobile Marketer in einem Artikel zusammengestellt. Diesen als Studie zu bezeichnen wäre masslos übertrieben, trotzdem kann daraus einiges über den zukünftigen Stellenwert von mobile Websites abgeleitet werden.
So soll laut im Autosektor die Zahl der Video-Downloads via Mobiles bereits grösser sein als über Standard Websites. Bei weltweit 3.3 Millarden Mobilfunkgeräten gegenüber 1.5 Millarden TVs und 1.1 Millarden PCs ist diese Tatsache nur auf den ersten Blick erstaunlich.
Schreitet die Verbreitung von SmartPhones im selben rasanten Tempo voran wie im letzten Jahr, könnte die mobile Website tatsächlich zum Standard werden.
Tags: Internet, Mobile
Im Dschungel der Bettelbriefe aufzufallen ist heute ein mindestens so grosse Herausforderung wie dasselbe auf einer Plakatwand zu erreichen. Erstens soll der Brief geöffnet werden und nicht wie die meisten seiner Vertreter im Papierkorb landen und zweitens muss der Inhalt dann auch noch genügend aufrütteln, damit das Geld dann auch tatsächlich fliesst.
Beide Aufgaben mit Bravour gelöst hat Y&R Frankfurt für das Sharkproject:

Tags: Bettelbrief, NGO, Sharkproject, Y&R
Grey Amsterdam hat sich eine effektvolle Methode einfallen lassen, um die zunehmende Verschmutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel zu thematisieren. Unter dem Motto «Don’t turn the bus into a garbage truck» wurden die Rückseiten von Linienbussen beklebt.

Nicht gerade ansehlich, aber sicher wirkungsvoller als die hässlichen Kleber, die zur Zeit Berns Busse dekorieren und bei denen man 3x hinschauen muss, bevor man das Sujet erkennt.
Tags: Amsterdam, ÖV
Wer hat sich nicht schon mal über komische Namen gewundert, wenn an Flughäfen Passagiere ausgerufen wurden? Kein Wunder also, wenn das Personal beim neusten Streich von JvM für Sixt ohne grosses Nachdenken mitgemacht hat und den Herrn «Graitoffers Adsiggst» tatsächlich ausgerufen hat.
Die Idee ist sicherlich sehr gelungen, allerdings stellt sich mir die Frage, wie gross der Effekt tatsächlich war. Einerseits versteht man die Durchsagen ja so oder so kaum, andererseits schalte zumindest ist häufig bereits nach der ersten Silbe ab, wenn der Name nicht entfernt meinem eigenen klingt.
Tags: Flughafen, Guerilla, Sixt