Mar 06 2009
Right Music Wrong
Endlich: Vanilla Ice entschuldigt sich für seine musikalischen Verbrechen.
Damit setzt er den Auftakt für die neuste Virgin Music Kampagne «Right Music Wrong». In einem User Voting werden die grössten Verbrechen auf Schallplatten und CDs gesucht. Wer seinen persönlichen Favoriten in der Liste nicht findet kann selbst einen Song vorschlagen. Neben Vanilla Ice sind auch Milli Vanilli, David Hasselhoff, Peter Andre und viele weitere einschlägig bekannte “Künstler” in den Spitzenpositionen vertreten.
Das Manifesto schliesslich ist eine Absage an Popsternchen, Casting Shows und Retorten Bands. Die ersten 2 Absätze als Auszug:
«In a world awash with the insincerity of reality pop stars and pre-fabricated, formulaic, celebrity seeking, silicone enhanced lip sync-ers, something has gone desperately and dangerously wrong with music.
It’s time to make a stand. It’s time to remember that great music isn’t how it’s packaged; it’s how it sounds, how it feels and what it means to you as an individual.»
Eine grossartige Kampagne, die den Zeitgeist hervorragend trifft. Die wirklich grossen Bands sind heute kaum noch bei den grossen Labels unter Vertrag. Zudem werden verschiedene für Krisenzeiten typische Symptome aufgenommen: Innovation statt Retro, Individualismus statt Massenware, Gefühl statt Image. Danke Virgin, Danke Droga5. :)
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