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Oct 28 2010

The Johnny Cash Project

Category: Video, Viral, Websitesstocki @ 11:06

Chris Milk, der Regisseur von The Wilderness Downtown, hat eben sein neuestes Werk vorgestellt: ein kollektiv gestaltetes (oder eben crowdsourced) Musikvideo für Johnny Cash.

Mit dem Zeichnungstool auf der Website zum Johnny Cash Project können Fans jeweils ein Frame nachzeichnen und so ihren Teil zum sich ewig verändernden Video zum letzten Studio-Song von Johnny Cash – Ain’t No Grave – beitragen.

Das Resultat:

Eine wunderbare und erfrischende Idee, die Crowdsourcing neu interpretiert. Eternal Moonwalk hat eindrücklich bewiesen, dass sich das Instrument für musikalisch-kulturelle Zwecke mit grossem Erfolg einsetzen lässt. In der Werbung tut man sich ja bisweilen noch etwas schwer damit.

via mashable

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Oct 26 2010

Fartsquare

Category: Video, Viralstocki @ 15:26

Der neuste Schrei für Social Media Addicts, die gerne jeden Schritt mit Freunden und Followern teilen: Fartsquare. Damit kriegt der Furz endlich die Wertschätzung und Differenzierung, die er verdient. Denn Furz ist nicht gleich Furz: Lautstärke, Geruch und Konsistenz spielen eine wesentliche Rolle beim Wettlauf um den Titel des grössten Kacks…

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Aug 31 2010

Interaktive Musikvideos

Category: Video, Viral, Websitesstocki @ 21:31

Wie sieht die Zukunft der Musikvideos aus? Welche Auswirkungen bringt die veränderte Mediennutzung mit sich? Wird sich die Branche die neuen Möglichkeiten der Interaktion zu Nutze machen?

Die digitale Revolution hat ja nicht erst gestern begonnen, die Musikindustrie den Wandel lange Zeit verschlafen. Dies zeigt sich auch daran, dass Konsum und Verbreitung von Musikvideos sich radikal verändert haben: Youtube hat MTV den Rang abgelaufen. Die monatlichen Youtube Statistiken der am meisten betrachteten Videos werden genauso regelmässig von Musikvideos dominiert wie die Zahl der Video-Shares, also die über Social Media Kanäle verlinkten Clips. Die Gründe dafür sind vielseitig, teilweise auch hausgemacht: MTV hat das M in seinem Namen und das Medium Internet schlicht zu lange vernachlässigt.

Nun häufen sich die Anzeichen, dass einige Exponenten erwacht sind und sich die neuen Möglichkeiten zu Nutze machen – auch in Bezug auf Videoclips: das Format erfindet sich einmal mehr neu, weg vom passiven, einseitigen Video; hin zum interaktiven Erlebnis. In den letzten Monaten sind solche Musikvideos mit steigender Frequenz aufgetaucht.

Das neuste Beispiel liefert der Song “We Used To Wait” der Band Arcade Fire. Mit dem Projekt The Wilderness Downtown hat dieser Song einen Videoclip erster Güte spendiert bekommen. Das interaktive Erlebnis – komplett ohne Einsatz von Flash realisiert – ist im Web aktuell eines der ganz grossen Themen. Google freut’s, denn in seiner ganzen Tiefe lässt sich das Video nur mit Google Chrome erleben. Am besten gleich selbst rein zappen:

thewildernessdowntown

Das Video besteht aus mehreren Teilen, die allesamt die Möglichkeiten von HTML 5 aufzeigen: die Wiedergabe von Videos ohne Einsatz von Flash, Realtime Rendering von 3D Elementen (die Vögel reagieren auf Mauszeiger und Musik), choreographierte Fenster usw. Im Detail auf der Projekt-Seite von Chrome Experiments nachzulesen.

Dass Musikvideos sich neue technologische Entwicklungen zu nutze machen ist nicht neu. In den letzten Monaten haben es immer wieder Bands geschafft, mit entsprechenden Produktionen für Aufsehen zu sorgen. Die wichtigsten Stilrichtungen seien in der Folge anhand von Beispielen aufgeführt.

Robyn – Killing me

Dieses Video ist eines der ersten, das Social Media einbezieht. Während der erste Teil des Clips nach einem fixen Muster abläuft, wird der zweite Teil von den Fans der Band belebt. Tweets mit dem Hashtag #KillingMe werden im Video direkt verarbeitet, womit die Twitter User dieser Welt das Video konstant verändern.

robyn

Labuat

Als eines der ersten interaktiven Musikvideos überhaupt hat dieses Projekt aus Spanien das Potential solcher Produktionen eindrücklich bewiesen. Im März 2009 vorgestellt, hat es sich in kürzester Zeit um den gesamten Globus verbreitet. Im Januar 2010 wurde es mit dem wohl wichtigsten Award überhaupt ausgezeichnet, den eine Website erhalten kann: dem People’s Choice Award von FWA.

labuat

Dieses Konzept wurde denn auch von mehreren Bands für ihre eigenen Musikvideos übernommen. Zwei Beispiele:
Placebo mit The Never Ending Why
Broken Bells mit October

John Mayer – Heartbreak Warfare

Auf den Zug der Augmented Reality ist John Mayer aufgesprungen. In seinem Video zum Song “Heartbreak Warfare” lässt sich die Umgebung mittels Webcam und einem ausgedruckten Icon drehen und wenden. Leider hat Sony dafür gesorgt, dass die offizielle Version des Videos zumindest für Schweizer YouTube Nutzer gesperrt ist. Deswegen nur ein kurzer Ausschnitt ohne Sound. Das Video kann auf John Mayer’s Website aber noch immer betrachtet, bzw. selbst gestaltet werden.

Bob Dylan

Das meines Wissens erste interaktive Musikvideo stammt von Bob Dylan aus der Zeit, in der Video Customizing total hip war. Es handelt sich dabei nicht um den Clip für einen neuen Song, sondern um einen alten Klassiker, der für Promotionszwecke einen neuen Anstrich erhielt: Besucher können ihren Freunden eine persönliche Video-Nachricht zukommen lassen.

bobdylanmessaging

Meines Wissens sind damit sind die wichtigsten Prototypen von interaktiven Musikvideos erwähnt. Es bleiben noch die Youtube Video-Weichen (wie in diesem Quiz-Video demonstriert) und das Musik-Video in Excel-Format von AC/DC zu erwähnen. Letzteres hat zwar für Furore gesorgt, mit Interaktion aber nicht viel gemein.

Werden sich solche Produktionen durchsetzen? Meiner Meinung nach ja. Werden sie die klassischen Musikvideos ablösen? Sicherlich nicht. Dafür sprechen 2 Faktoren:

  • Musik wie auch Clips werden wie vor gerne passiv konsumiert, z.B. als Nebenbeschäftigung. Das hat auch MTV bemerkt und das Programm entsprechend angepasst.
  • Die Musikindustrie steckt in der Krise, die finanziellen Mittel sind knapp, eine schnelle Lösung nicht in Sicht. Daher wird man sich nicht für jedes Album eine oder gar mehrere solcher Produktionen leisten können und wollen.

Für bekannte Bands dürfte diese Art von Clips aber nach und nach an Wichtigkeit gewinnen und früher oder später zum Standard Repertoire bei der Veröffentlichung eines Albums werden.

Was denkt ihr darüber? Und kennt ihr Beispiele, die in dieser Aufzählung fehlen?

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Aug 16 2010

The Rocket Project

Category: Video, Viralstocki @ 17:59

Welcher Junge hat nicht mal davon geträumt, eines Tages den Weltraum zu erobern? Tom Atchison machte diesen Traum für 8 High School Studenten war. Die Herausforderung: innerhalb von nur 30 Tagen eine Rakete bauen, die theoretisch die Stratosphäre erreichen kann.

Nun benötigt man für ein solches Projekt neben Knowhow auch eine Menge Material. Sony trat als Hauptsponsor auf und lieferte die Hardware: handelsübliche Laptops. Diese verfügen über eine grössere Rechenleistung als eine Apollo Rakete, wobei man es mit letzteren immerhin bis zum Mond geschafft hat.

Und so startete die Mission Anfang März.

Wetterbedingt hat das Team das Startfenster im Frühjahr verpasst und musste den Start um mehrere Monate verschieben. Ende Juli war es dann endlich soweit:

Die Idee passt zu Sony wie zu kaum einem zweiten Brand: “make. believe.” Exakter könnte man das Motto des Projekts kaum beschreiben. Auch die Zielgruppe scheint zu stimmen: die doch eher hochpreisigen Sony VAIO sind im wissenschaftlichen Umfeld sicherlich am richtigen Ort.

Zudem handelt es sich um ein hübsches Beispiel, wie Wissenschaft und Wirtschaft zusammen Projekte realisieren können, die für beide Seiten gewinnbringend sind.

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Apr 28 2009

Samsung Emporio Armani Night Effect

Category: Video, Websitesstocki @ 23:36

d’strict hat für Samsung und Armani ein sehr beeindruckenden Online Erlebnis geschaffen: Samsung Emporio Armani Night Effect. Die Video Website ist aufwendig produziert. Der Trailer dauert ungewöhnlich lange, erinnert aber in keiner Weise an ein Intro. Im mittleren Teil kann man beschränkt aktiv werden, indem man den Sichtwinkel zum kometenhaften Lichtkegel bestimmt. Schlussendlich wird mit pompös wirkenden Animationen der Höhepunkt eingeläutet.

Samsung und Armani stellen damit ihr neues Mobile vor. Imponierend ist sicherlich die Professionalität und der grosse Aufwand für die Lancierung. Parallelen mit einem Hollywood Trailer sind klar erkennbar, was für ein technisches Gadget doch eher aussergewöhnlich ist. Zudem ist es eine der ganz wenigen Online Film Inszenierungen ohne menschliche Hauptdarstellerin*, die mich wirklich beeindruckt.

* männliche Form mit eingeschlossen ;)

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Apr 06 2009

Flash Mobs

Category: Outdoor, Video, Viralstocki @ 12:21

Der T-Mobile Flash Mob von Anfang Jahr in Liverpool ist ja schon beinahe legendär. Letzte Woche wurden nun gleich 2 vergleichbare Aktionen durchgeführt.

Aber eins nach dem anderen, beginnend mit dem T-Mobile Spot für diejenigen, die ihn verpasst haben.

Am 1. April hat NY400 in der Amsterdamer Subway die Idee weiter geführt und etwas anderes interpretiert. Zu Ehren der anhaltend guten Beziehungen zwischen Holland und New York kam Frank Sinatra zum Zug.

VTM ist etwas näher an T-Mobile, allerdings passt hier meiner Meinung nach die Aussage besser zur Aktion als bei T-Mobile. Beworben wird eine Reality TV Show, in der die Hauptdarstellerin für ein Musical gecastet wird.

Mir läuft es bei jedem einzelnen Spot kalt den Rücken runter, die Emotionen kommen also bestimmt nicht zu kurz. Mir stellt sich aber die Frage, wie erfolgreich das Konzept tatsächlich ist. Die Performances selbst kriegen ja nur wenige Leute mit. Eine kurze Analyse:

Der T-Mobile Spot ist auf Youtube mit weit mehr als 10 Millionen Views ein viraler Knaller. Ziel erfüllt. Der Spot kam so gut an, dass am 7. Februar – gut 3 Wochen nach dem T-Mobile Flashmob – 13′000 Menschen dieselbe Station gestürmt und den Spot imitiert haben. Die Station wurde darauf von der Polizei gesperrt. Mehr Infos dazu beim Telegraph.

Der Wow-Effekt zieht aber halt nur beim Original. Der VTM-Spot bringt es noch auf 300′000 Views, die NY400 Version auf ein paar Tausend. Fazit: eine grossartige Idee (stammt übrigens aus dem Hause Saatchi & Saatchi London), die auch einige Awards abräumen dürfte. Aber ganz bestimmt kein neuer Trend.

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Aug 22 2008

Der kleine Gordon Ramsay

Category: Videostocki @ 10:31

Beste Unterhaltung: caterer.com wirbt mit einem Spoof auf den britischen Spitzenkoch und TV Star Gordon Ramsay.

 

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Aug 21 2008

User Generated Content verwerten

Category: Videostocki @ 19:04

Vor ungefähr einem Jahr tauchte bei YouTube ein Video auf, in dem Tiger Woods im Spiel Tiger Woods PGA Tour 08 auf dem Wasser stehend abschlägt. Offenbar handelt es sich dabei um einen Bug im Spiel. Für die Lancierung des Nachfolgers hat sich EA Sports dieses Video nun zum Vorbild genommen.

Ein schönes Beispiel, wie man auf User Generated Content eingehen und eigene Pannen zum Guten drehen kann.

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Aug 08 2008

YouTube in 55 Minuten

Category: Videostocki @ 18:17

Mike Wesch erklärt vor der Library of Congress das Phänomen YouTube. Obwohl bereits seit einigen Tagen online konnte ich mir dieses sensationelle Video erst jetzt anschauen.

Besonders empfehlenswert für Werber und Webber sind die ersten 19 Minuten, in denen der Zusammenhang von YouTube, digg, delicious und Technorati beleuchtet wird. Mike Wesch spricht darüber, wie YouTube zu dem werden konnte was es ist und zeigt Chancen und Gefahren auf. Zum Abschluss werden Thesen präsentiert, wie sich die Gesellschaft nicht zuletzt aufgrund von YouTube und anderen Social Networking Sites verändert hat und weiter wandeln wird.

Die vorgeführten Beispiele illustrieren wunderschön, wie Viralität funktioniert. Sollte ich den Begriff jemandem erklären müssen, würde ich mich wohl als erstes an dieses Video wenden.

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Aug 08 2008

Montblanc Collection Villeret 1858

Category: Websitesstocki @ 12:05

Montblanc lädt uns auf eine Entdeckungsreise durch den Fertigungsprozess Ihrer neusten Kollektion Villeret 1858 ein, die den Uhrenhersteller laut Kennern aufs Podest der Haute Horlogerie hebt.

Montblanc Collection Villeret 1858

Montblanc Collection Villeret 1858

Der Zauber der Site ist unglaublich, bereits nach dem kurzen Intro Movie war ich gefesselt von der Story, die als interaktiver Dokumentarfilm inszenierte Website zog mich dann komplett in ihren Bann. Selbst ich als notorischer Nicht-Uhren-Träger habe mich geschlagene 30 Minuten mit dem Produkt auseinandergesetzt und mich danach erkundigt, wie teuer so ein kostbares Stück ist. Damit hat die Website Ihren Zweck mehr als erfüllt.

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